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Ultra Filtration
Tatsachenbericht
zur Ist- Situation der Trinkwasserkonditionierung und zur Untersuchung einer Ultra- Filtrationsanlage in einem großen deutschen Klinikum - Dezember 2006
Ein Imagevideo von CMS
Wir erhalten den Anruf des Klinikums mit der Bitte, bei der Beseitigung eines ernsthaften Trinkwasser-Problems behilflich zu sein. Beim Ortstermin finden wir folgende Situation: der Wasserlieferant unterrichtet uns über eine, der Trinkwasserverordnung genügende Wasserqualität – eine durch Spezialisten gezogene Wasserprobe zeigt ein optisch klares Wasser. Unsere Aufgabe: Höchstmögliche Wasserreinheit nach dem bauseitig schon vorhandenen Wasserfilter. Unsere Lösung: Dezember 2006 durch die Installation einer Ultrafiltra-tionsanlage (Trenngr. 0,2µ) nach dem bauseitig vorhandenen Wasserfilter werden wir das gelieferte Wasser qualitativ deutlich verbessern. Dies bedeutet, auch im Trinkwasser mitgelieferte Bakterien, Vieren und Pseudomaten werden durch den Filter zurückgehalten u. ausgespült. Unser Statusbericht: Dokumentation z. Tätigkeitsverlauf und den Feststellungen der Betrachtung der Ultra-filtrationsanlage im März 07. Vereinbarungsgemäß wurde ausgeführt: Demontage und Öffnung von 1 Stück beliebigem Filtermodul Erfassung und Fotodokumentation des Ist-Zustandes dieses Filtermoduls - Änderung der Bypass-Steuerung des Filtersystems auf ausschließlich manuelle Betriebsweise. - Austausch des defekten Bauteils der elektr. Steuerung i.Rahmen der Garantieleistungen. Nach rund 3-monatigem Betrieb bestätigt sich die sichere und bestimmungsgemäße Funktion des Ultrafilters. Deffinition Ultrafiltration Quelle (www.wikipedia.org) Die Ultrafiltration bezeichnet eine Technik zur Abtrennung von makromolekularen Substanzen und zur Aufkonzentrierung derselben. Man unterscheidet Mikrofiltration und Ultrafiltration über den Grad der Abtrennung. Werden Partikel mit der Größe 0,5-0,1 µm abgetrennt, spricht man von Mikrofiltration, sind die Partikel 0,1-0,01 µm groß, dann bezeichnet man es als Ultrafiltration. Die Ausschlussgrenze oder auch Cut-off der Ultrafiltration wird üblicherweise in Form des NMWC (Nominal Molecular Weight Cut-Off, auch MWCO, Molecular Weight Cut Off, Einheit: Dalton) angegeben. Er wird definiert als die minimale Molekülmasse eines globulären Moleküls, welches durch die Membran zurückgehalten wird. In der Praxis sollte der NMWC mindestens 20% niedriger sein als das Molekülgewicht des abzutrennenden Moleküls. Weitere qualitative Aussagen über die Filtration lassen sich anhand des Flux Transmembranfluss oder Durchtrittsrate) machen. Dieser verhält sich proportional zum Transmembrandruck und antiproportional zum Membranwiderstand. Diese Größen werden sowohl von den Eigenschaften der verwendeten Membran als auch durch Konzentrationspolarisation und eventuell auftretendes Fouling bestimmt. Die Durchtrittsrate wird auf 1 m2 Membranfläche bezogen. Ihre Einheit ist l / 2h. Eine weitere Anwendung der Ultrafiltration ist die Diafiltration. Durch dieses Verfahren kann bei einer Suspension der Puffer ausgetauscht oder die Salzkonzentration geändert werden. Es verbindet die Eigenschaften der Dialyse mit denen der Ultrafiltration. Während des Vorgangs wird dem Retentat kontinuierlich Lösungsmittel zugeführt, bis das alte Lösungsmittel vollständig über die Membran ausgetauscht ist. Sind Zu- und Abfluss angeglichen, so wird das Suspensionsvolumen nicht verändert. Quelle: (www.wikipedia.org)
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